Der  Heimatkundliche Arbeitskreis (HAK) besuchte mit einer starken Gruppe die Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ in Coburg. Dabei wurde den Kulturinteressierten aus Steinberg am See, Wackersdorf, Schwandorf und Nittenau aufgezeigt, dass im 16. Jahrhundert die Bauern den Untertanenstand schlechthin repräsentierten, die Keimzelle für wirtschaftlichen Aufschwung und Innovation in den Städten lag. Während Ritter und Adel bereits von der Bedeutungslosigkeit bedroht waren, eiferte man im Adelstheater des Turnierwesens  noch einem rückwärts gewandten  Gesellschaftsideal nach. Auch die „Rolle“ Luthers in Coburg wurde eindrucksvoll aufgezeigt. Auf dem Rückweg führte HAK-Vorsitzender und Reiseleiter Jakob Scharf noch durch die „alte Königsstadt  Forchheim“ mit seinen Sehenswürdigkeiten Rathaus, Kaiserpfalz und Pfarrkirche St. Martin.

Angetan vom großen Erfolg dieser in 30 Jahren erstmals durchgeführten Museumsfahrt wird der HAK auch 2018 eine Fahrt zu einem attraktiven Museum in Bayern organisieren.