Prominenten Besuch hatte das Braunkohlemuseum, denn Gerhard Holz aus Feldmoching, langjähriger Vorsitzender des“ Fördervereins Bairische Sprache und Dialekt“ sowie Moderator, Sprecher und  Sänger bei vielen Veranstaltungen in ganz Bayern, außerdem  Begründer der Dialekt-Rubrik „Woaßt das?“ im Münchener „Merkur“, besuchte als Steinberg-Urlauber den HAK-Vorsitzeden Jakob Scharf. Sie hatten sich bei seiner Moderation eines Volkstumsabends des Trachtenvereins „Miesbergler“ in Schwarzenfeld  kennen und schätzen gelernt. Beide Freunde und Förderer des bairischen Dialekts unterhielten sich über die verschiedenen Ausformungen der bairischen Sprache, die  mundartlichen Unterschiede zwischen einem Oberpfälzer, Oberbayern oder Franken. Einig war man sich, die Mundart an die junge Generation weiterzugeben und sie „aktiv zu pflegen“. Holz, Ehrenpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung, hat vor einigen Jahren auch eine „Dialekt-Handreichung“ an das Kultusministerium geschickt, die diese in mehreren tausend Exemplaren an alle Schulen des Freistaates verschickte. Jakob Scharf übergab an Gerhard Holz, der voll des Lobes über die Schönheiten des Oberpfälzer Seenlandes und die „liebevolle Gestaltung“ des Steinberger Museums  war, das Buch von Heinz Korn über die „Geschichte der Wackersdorfer Braunkohle“.

Jakob Scharf und Gerhard Holz vor der Bergmanns-Büste