Der ca. 3,5km lange Museumslehrpfad zwischen den beiden Museen stellt seit 2002 einen Wanderweg weitgehend durch rekultiviertes, ehemaliges Bergbaugebiet dar, in dem die Bergbaugeschichte von der Entstehung der Kohle in geologischen Zeiträumen bis hin zur heutigen Seenlandschaft einerseits und die Geschichte der Energieerzeugung von der Brikettfabrik und dem Kohlekraftwerk bis hin zur Darstellung zukunftsweisender Energietechnologien andererseits für den interessierten Besucher aufbereitet wird.
Darüber hinaus werden naturkundliche und kulturgeschichtliche Themen behandelt, die den Landschaftsraum um Steinberg am See und Wackersdorf bis in die Gegenwart entscheidend geprägt haben.
Schließlich gehört zum Museumslehrpfad ein sogenannter Tertiärwald, eine Art kleiner botanischer Garten der Erdgeschichte, in dem die mit den fossilen Arten der Braunkohlezeit verwandten, heute lebenden Pflanzenarten als lebende Anschauungsobjekte gezeigt werden.

Bergbau und Landschaftswandel

Über fast 100 Jahre prägte der Braunkohlebergbau die Landschaft der Mittleren Oberpfalz um Wackersdorf und Steinberg am See, bis 1982 die Gewinnung des Energieträgers eingestellt wurde.
Durch die mittlerweile in großen Zügen abgeschlossene Rekultivierung kommt der Prozess einer grundlegenden Veräderung des Landschaftscharakters von einer weitgehend durch sumpfiges Land und eine Vielzahl von Weihern geprägten Naturlandschaft zu einer „künstlichen“ Natur aus Menschenhand mit großen Seen und Waldungen zu einem vorläufigen Abschluss.
Wie sich bereits heute zeigt, bietet die neu geschaffene Landschaft geradezu ideale Voraussetzungen für einen Freizeit- und Erholungsnutzung.