Der Jahresrückblick 2017 und die Vorschau auf 2018 standen im Mittelpunkt einer Mitgliederversammlung des Heimatkundlichen Arbeitskreises im Braunkohlemuseum. Dabei zeigte sich Vorsitzender Jakob Scharf „zufrieden mit dem Erreichten, auch wenn nicht alle Vorhaben umgesetzt werden konnten“.

Eingangs dankte er allen Mitarbeiter(inne)n für ihr Engagement. “Ein harter Kern“ sorge dafür, „dass der HAK seit nunmehr 30 Jahren lebt und aktiv ist“.  Im Museum konnte Museumsleiterin Renate Rose den 15000. Besucher begrüßen. Insgesamt waren 2017 466 Besucher zu verzeichnen, wobei auch sieben Gruppen geführt wurden, was bei Öffnung des Museums von Mai bis Oktober nur sonntags „ein gutes Ergebnis ist“. Man organisierte zwei Sonderausstellungen, von denen „ARbeiT Kohle“ von Künstlern des Partnerlandkreises Görlitz gestaltet wurde. Außerdem bekam man vom Volkskundemuseum Burglengenfeld Vitrinen, so dass einige Bereiche wie das Steinberger Schulwesen neu gestaltet werden konnten. Am Museumseingang wurde eine Außenbeleuchtung für die Bergmannsbüste angebracht. An Veranstaltungen wurden ferner die traditionelle Romfahrt zu Ostern organisiert sowie zwei Historische Spaziergänge durch Steinberg. Auch am Dorffest beteiligte man sich mit Filmvorführungen und einem Flohmarkt. Viel Arbeit leiste der wöchentliche Mittwoch-Arbeitsstammtisch mit der Pflege des Zeitungsarchivs, einer sehr umfangreichen Sterbebildsammlung sowie der Katalogisierung und Beschriftung historischer Fotos aus Steinbergs Vergangenheit. Kurz vor dem Abschluss – so Scharf – stünden die Publikation des „Gmoabladl-Jahresbandes“ und der „Steinberger Schulgeschichte(n)“. Man sei noch auf der Suche nach einer Druckerei. Erfreulich sei die Mitgliederentwicklung, nicht zuletzt dank der aktiven  Kindergruppe. Man erwarte im neuen Jahr das 200. Mitglied.

Christian Scharf, der Leiter der Kindergruppe, berichtete von den Aktivitäten der dreizehn Kinder, die sich monatlich mit bestimmten Themenschwerpunkten treffen. Höhepunkt sei die Gestaltung der Sonderausstellung „Marterl und Feldkreuze in Steinberg“ am Museumssonntag gewesen .Darüber hinaus habe man die Museumsweihnacht und eine Kinderkirwa gestaltet sowie thematische Radtouren durchgeführt. Als künftige Unternehmungen kündigte Scharf, der Unterstützung von Isolde Pretzl und Stefan Royer erhält, die Museumsweihnacht am 15. Dezember – dieses Mal im Gasthaus Gräf – eine Winterwanderung und im Frühjahr eine „Ramma-dama-Aktion“ zusammen mit dem Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein an.

Begrüßt wurde von den Mitgliedern die enge und harmonische Zusammenarbeit mit dem Knappenverein. Als Jahresprogramm legte man folgende Termine fest:

  1. Februar:
    Bildervortrag „Die 7 Pilgerkirchen Roms“
  2. März:
    8. Nostalgieabend „Steinberg früher und heute“
  3. -7. April:
    Romfahrt
  4. Mai:
    Museumstag mit Sonderausstellung
  5. August:
    1. Steinberger Brunnenfest
  6. September:
    9. Nostalgieabend „Steinberg aus der Luft“
  7. Oktober:
    Museumsfahrt

Fest ins Auge gefasst wird ein „Oberpfälzer Abend“ mit Liedern und Texten verschiedener Autoren und Musikanten. Unbedingt forciert werden soll die Mitgliederwerbung mit dem „Ziel 200“